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Heizungs-Feinstaub & Kaltstart Emissionen sind die grössten legalen Abgas Verursacher, wie Bund & EMPA seit über 15 Jahren nachweisen - Wirksame Massnahmen?

P2.5 Feinstaub geht in die Blutbahn und wenn er aus Benzin Motoren stammt ist er zu allem noch höchst Krebs erregend. Auch Auto Fahrer mit Alternativantrieben haben das Vergnügen auf der Strasse diesen Feinstäuben ausgesetzt zu sein. Der Name der Tesla Bio-Waffen Luftfilter drückt die Risiken auf überspitzte Art aus. Sie filtern diese Feinstäube und Abgase auf Operations-Saal Niveau aus der Auto Innenluft. Aber diese Modelle sind wenig auf der Strasse und alle Anderen werden nur mit einer Reduktion der Abgase entlastet. Hoffen wir, dass da von Käufern, Gemeinden, Kantonen und dem Bund bald wirksame Taten folgen, auch bei den Feinstaub verursachenden Heizungen, die fast so belastend sind.

In der Schweiz sterben jährlich 60'000 Menschen, davon 9'500 freiwillige Raucher und 3'700 unfreiwillige Feinstaub Opfer vorzeitig. Wäre es nicht korrekt, die Feinstäube in der Luft genau so zu reduzieren, wie das Rauchen in Restaurants? Wie hoch sind wohl die jährlichen Kosten dieser Quer-Subventionierung von den Krankenkassen Prämien hin zu den Feinstaub Verursachern? Bräuchte es nicht einen wirksameren steuernden Einfluss bei Heizungen & Fahrzeugen, um diese vermeidbaren Gesundheitskosten wirksam zu reduzieren?  Im Kanton LU wurde dem Heizungs-Feinstaub nun der Kampf angesagt, aber leider passiert bei den Autos seit einigen Jahren genau das Gegenteil, was widersinnig ist. Hoffen wir, dass das Erwachen auch da bald kommen wird und eAutos nicht mehr massiv abgestraft werden bei der Verkehrssteuer. Auch der Bund muss weg lenken von Feinstaub Motoren. 

Höhere Feinstaub Konzentrationen findet man innerhalb 300 Meter neben viel befahrener Strassen und in der Heiz-Saison im ländlichen Raum (Holzheizungen). Zum Glück Vieler reduziert sich die Gefahr durch ultra feinen Staub (P 0.1), der direkt in den Kreislauf gehen kann, bereits innerhalb 30 Meter neben viel befahrener Strassen um 50% und um 80% innerhalb von 100 Metern. Trotzdem lohnt sich eine Reduktion mit Partikel Filtern zum Schutz der Gesundheit von Anwohnern immer! Es ist letztlich unser aller Gesundheit und damit verbunden die solidarisch von allen bezahlten Gesundheitskosten. Auch wenn diese nicht Verursacher gerecht bezahlt werden sollten, müsste zwingend eine Steuerung her, welche die Verursacher von Feinstaub zu Kasse bittet. Mit diesem Geld könnte man Feinstaub reduzierende Projekte fördern und einen weiteren Teil an die Bevölkerung zurück geben - Lenkungsabgabe statt Steuer. Wer solch beschleunigende Instrumente nicht anstrebt, der handelt angesichts der Folgen für die Gesellschaft fast schon grob fahrlässig - heutiger Normalfall.


Luftverschmutzung müsste kosten, wie eine Wasserverschmutzung

Im Gegensatz zu Wasser ist die Luft heute leider noch ein kostenlos verschmutzbares Gut - das sollte sich für unsere Gesundheit schnell ändern, indem zumindest die Abgas Verursachenden Treib- & Brennstoffe Verursacher gerecht mit Folgekosten belastet werden, damit der Wandel hin zu saubererer Energie mit diesem Geld und Gesetzesmassnahmen wenigstens massiv beschleunigt werden kann. Im Gegensatz zu CO2 wirkt Feinstaub sehr lokal in unseren Quartieren. Wenn wir also schneller agieren, profitieren wir auch unmittelbar direkt davon.


Die Luftbelastung von P2.5 Feinstaub in der Region Sursee ist grenzwertig

Bei der Luftbelastung von P2.5 Feinstaub in der Region Sursee liegt der aktuelle Tagesmittelwert bei über 15ug/m3 (Grenzwert bei 25ug/m3, aber das Tageswert Maximum darf nicht mehr als 3 Tage anhalten). Unsere Region liegt aber regelmässig mehr als drei Tage über 10ug/m3, was laut Studien aber zu hoch wäre und in dem Falle nachweislich negativen Einfluss auf die Menschen hat. Der Grenzwert für das Jahresmittel der WHO und der Schweiz liegt bei 10ug/m3. Laut Kantons-Analysen stammen die Feinstaub Quellen primär aus Heizungen, Individualverkehr und Landwirtschaft, wobei die ersten beiden mit wirksamen Massnahmen relativ einfach massiv zu reduzieren wären. Wann fangen wir damit an? Stimmen die Anreize dafür? Ist das Bewusstsein genügend da? Oft noch nicht! Viele kalkulieren ihre Immobilie mit bisher gängigen Bewertungsrastern und bauen darauf basierend wieder eine neue Ölheizung ein. Sie realisieren nicht, dass die Bewertungskriterien der Zukunft ganz anders aussehen könnten und die Installationen dann ein Preis treibender Faktor sein werden. Weil dem aber heute in der Regel noch so ist, sind griffige Korrekturmassnahmen des Gesetzgebers nötig, welche sich in Zukunft nicht zu Ungunsten des Eigentümers auswirken werden, aber solche kurzsichtigen Fehlentscheidungen mit langfristigen negativen Folgen für die Bevölkerung möglichst verhindern. 



Studie stellt einen Zusammenhang zwischen P2.5 Feinstaub Belastung und der Kriminalitätsrate fest - bei 10ug/m3 P2.5 Feinstaub in der Luft steigt die Kriminalitätsrate um 1.4%.


In Skandinavien sterben nur 1/4 so viele Menschen vorzeitig an Feinstaub als in der reichen und so naturverbundenen Schweiz - Was sollte uns das sagen?  9'000 Menschen sterben jährlich vorzeitig am freiwilligen Rauchen, aber unglaubliche 3'700 an unfreiwillig eingeatmetem Feinstaub. 650 weitere Menschen sterben bei uns jährlich vorzeitig aufgrund von Stickoxiden von Diesel Motoren in unserer Luft. Es gibt Alternativen, die jeder von uns heute bereits wählen kann.



Die Deutsche Umwelthilfe bewegt Einiges, aber beim Kaltstart bleibt es kalt


P2.5 Feinstaub mit identisch schädlicher Wirkung wie bei Diesel Motoren entsteht auch in einem erheblichen Masse durch Holzfeuerungen, wenn diese keine Filter installiert haben - unterschätzte Umweltverschmutzer oder Umweltlösung?


Wetterfrosch Kachelmann wettert massiv gegen Feinstaub Emissionen von Holzheizungen - wie die Fakten zeigen berechtigt, solange keine Filter verbaut sind

Wärmepumpen sind gute Alternativen zu jeglicher Art Verbrennung, denn sie nehmen ca. 3-5 Mal soviel Energie aus der Umweltwärme, als an Strom hinein gegeben wird. Verbrennungen erzeugen immer weniger als 100% der mit dem Brennstoff zugeführten Energie. Somit sind Wärmepumpen um ein Vielfaches sparsamer und verursachen eben auch keinerlei Feinstaub oder andere Abgase. Bei uns mit Solarstrom oder Wasserkraft Strom betrieben, sind Wärmepumpen die empfohlene Wahl. Wer in einem Altbau mit nicht umrüstbarer Hochtemeratur Heizung lebt, erhält mit einer Pellets-Heizung mit Feinstaub Filter eine gute Alternative. Wenn wir nicht mehr Pellets Heizungen im Einsatz haben, als Restholz anfällt, ist Holz auch bez. CO2 ein neutraler Brennstoff. Wenn möglichst viel Holz unverbrannt bleibt, hat der Wald sogar einen positiven CO2 Einfluss, den wir mit unserem gleichgültigen Umgang mit dem CO2 Ausstoss im Verkehr auch immer mehr zwingend benötigen. Deshalb ist es positiv, dass immer mehr Förderungen in Richtung Wärmepumpen Einsatz in Bestandsbauten gehen, wie aktuell auch im Kanton LU. Wenn heute aus finanziellen Gründen wieder eine Ölheizung eingebaut wird, was auch bei intelligenten Leuten leider immer noch der Regelfall ist, werden uns diese Abgase bis 2050 erhalten bleiben. Deshalb muss das jetzt schnell Enden bei den Heizungen. Die aktuellen Gesetzgebungen sind dafür noch viel zu large und werden den erforderlichen Effekt verfehlen. Auch die CO2 Abgabe auf Brennstoffen wirk bei Bestandsbauten aufgrund der Umbaukosten (Ausbau Öltank, etc.) noch viel zuwenig. Dafür bräuchte es so was wie eine Abwrack Prämie, um die Einbaukosten auf das Niveau eines Neubaus herunter zu bekommen - natürlich nur für die Heizung!


Auch die offizielle Schweiz schreibt darüber, aber Handlungen bleiben aus

SCR mit AddBlue Zusatz wirkt erst ab 200° und das dauert beim Kaltstart einige Minuten. Die Meisten modernen Benziner stossen beim Kaltstart P2.5 Feinstaub aus, der höchst Krebs erregend ist und über die Lunge in die Blutbahn gelangt. Im Gegensatz zu Benzinern wird dieser Feinstaub bei modernen Diesel PKWs und LKWs zu einem hohen Grad gefiltert. Allerdings stossen die Diesel bei der periodischen Selbstreinigung der Abgasreinigungssysteme Unmengen von Feinstaub aus. Saubere Alternative eAutos?



Abgase könnten bereits bei korrekter Gesetzeseinhaltung massiv gesenkt werden und erst recht, wenn die Gesetze weniger Schlupflöcher in Krater Grösse hätten.

Radio DRS mit EMPA Experte im interview


Mit eAutos und Wärmepumpen Heizungen werden Feinstäube in unserer Luft massiv reduziert und erst noch über 2/3 Energie eingespart. Mit einer eigenen Photovoltaik Anlage wird es noch einmal günstiger im Betrieb. Überlegen Sie es sich doch auch umzusteigen. Ihre Mitmenschen in Quartier, Dorf und Region danken es Ihnen und mittelfristig auch ihr Portemonnaie. Das EnergieTeam wird sich für die Schweiz geeignete Investitionsmodelle im Gebäudebereich einsetzen, welche solche Umstiegsentscheidungen in Zukunft allen möglich machen sollen. Die EnergieWende gelingt nur so!


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Kommentare: 1
  • #1

    Vali44 (Sonntag, 26 Januar 2020 16:26)

    Ich finde es gut, dass hier jemand auch einmal über etwas anderes als CO2 schreibt, das beim Verbrennungsmotor aus dem Auspuff kommt.

    Nebst CO2 und Feinstaub verursacht ein Verbrennungsmotor immer höchst toxische und krebserregende Stoffe, auch bei warmem Motor.

    Hier bei Interesse nachzulesen: https://www.seilnacht.com/Lexikon/Auto.htm

    Wieso der Gesetzgeber dieser Vergiftung, nebst der Klimaproblematik immer noch tatenlos zuschaut ist mir ebenso unverständlich, wie die weit herum spürbare Ignoranz zur Thematik.