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Was wäre, wenn Konzerne Staaten, Käufer & Bürger betrügen und die Behörden & Politiker in DE & der Schweiz es einfach ignorieren - Dann ist Autowelt Faszit

Der folgende Beitrag zeigt von einem in den USA lebenden Deutschen kommentierte TV Beiträge aus Süddeutschland. Der Beitrag zeigt mit Fakten sehr eindrücklich und sachlich, wie der Audi Konzern beim Diesel Motor seit über 15 Jahren systematisch und vorsätzlich im grossen Stil betrügt hat und die DE Behörden bis heute nur widerwillig und auf grossen Druck aktiv wurden und werden.

Dabei stellt sich aus Schweizer Perspektive die Frage, weshalb bei uns, der scheinbar unabhängigen Schweiz, die Verkäufe für diese Bschiss Autos nicht eingestellt wurden und werden, sondern als Support für die Betrüger ebenfalls weg geschaut wird? Sind Gesundheit der Bürger und die Gesundheitskosten den Gewinnen der Auto Lobby unterzuordnen bei uns? Leuthard erklärte ihre Passivität mal mit der Aussage, dass die Schweiz erwarte, die gleichen Regelungen zu erhalten, wie in DE ausgehandelt würden. Eine gröbere Absage an Konsumenten Interessen oder Schutz könnte man sich nicht ausdenken, wenn man den Beitrag sieht. Aber sehen und beurteilen Sie selbst. 

6’000 Schweizer reichen zusammen Schadenersatz-Klage ein, aber Schweizer Bundesgericht entscheidet, dass eine Verbandsklage im Abgas Skandal nicht zugelassen wird! Die Betrüger werden geschützt und die Betrogenen von Recht, Politik und Wirtschaft im Regen alleine gelassen - sauber!

Über 6‘000 Schweizer haben vom Konsumenten Schutz betreut ihre Einzelklage gegen den Importeur von Autos des VW Konzerns, Amag, zusammen beim Gericht deponiert.
Auf Konsumentenschutz-Klage wegen Käufer Täuschung wird vom Handelsgericht ZH nicht einmal eingetreten, weil schon länger bekannt sei, dass der VW Konzern betrügen würde. 
Das Bundesgericht bestätigt das Urteil des Zürcher Handelsgericht auf Nicheintreten. Nun werden Gesetze gefordert, die den Namen Konsumentenschutz verdienen.

So reduziert sich die Schweiz die notwendigen Massnahmen gegen die Luftverschmutzung in der Schweiz! Wir verursachen zwar mehr Abgase, aber es wäre unzumutbar, deshalb auch mehr Abgase zu reduzieren, um auf EU Niveau zu kommen - Natürlich, so Bund und Lobby!

Die Schweiz führt ja auch die 95g CO2/Km Vorschriften erst drei Jahre nach der EU ein, weil wir uns mit der höheren Kaufkraft ja Autos mit mehr Abgasen kaufen - so damals Bundesrätin Leuthard! Somit wäre es also absolut unzumutbar wenn wir mit unserer grösseren Kaufkraft Autos mit weniger Abgasen kaufen müssten. Vorbild Schweiz! Wie kann man so etwas den Bürgern eines EU Landes erklären,welche auch alle etwas mehr bezahlen müssen für ihre saubereren Autos und eine geringere Kaufkraft haben? Das ist schon fast Dekadent und einfach nur schäbig von Schweizer Behörden und der Politik, welche dies ohne Aufschrei schluckt oder gar supportet! Man muss sich nicht wundern, wenn die Schweiz immer mehr von Aussen einfach aufgedrückt bekommt, wenn wir uns als Ziel vornehmen, uns wie die Made im Speck verhalten zu wollen. Wieso?! Hören unsere Werte beim Geld wirklich immer noch auf oder wird es uns wieder vermehrt gelingen, Geschäfte unter Einhaltung von anerkannten Werten, üblichen Gesetzen und deren Einhaltung zu machen? Sind wir so bequem und schwach geworden, dass wir diese Methoden für den Erfolg brauchen oder finden wir mit entsprechender innerer Stärke zur Schweizer Qualität, Nachhaltigkeit und Vorbild Funktion zurück oder machen wir auf blosse Fassadenpflege, soweit es der Tourismus verlangt? Das wertvolle Schweizer Image und unsere Glaubwürdigkeit, aufgebaut von Vorgenerationen, nimmt stark Schaden, wenn wir es uns in der Luftverschmutzung aufgrund zu einfacher Gewinn Orientierung weiterhin zu einfach machen. Nicht statt ist das Ziel, sondern trotz nachhaltiger Luftreinhaltung Gewinne zu machen entspricht unseren Werten und unserer Stärke! 

Indem man mit den SuperCredits Elektroautos in der Abgas Statistik einfach doppelt, also als zwei eAutos, einrechnen darf und zusätzlich mit dem Phase-In die dreckigsten 15% der verkauften Autosnicht in die Abgas Berechnung rein nimmt, wird die Statistik und der Erfolg in der Schweizer Luftreinhaltung legal herbei gemogelt. Nachdem man mit der neuen WLTP Abgas Mess-Norm den legalen Bschissmit dem NEFZ nicht mehr anwenden kann in der Statistik, kommt jetzt einfach die nächste Täuschung und das ist wirklicheine grosse Enttäuschung! 

Wie dem Bericht zu entnehmen ist, würde diese massiv höhere Luftverschmutzung den Unterschied der bisherigen Kaufgewohnheit der Schweizer bei weitem nicht ausgleichen! Da fragt man sichjawohl,umwasesübergeordnet geht?

Der Autoverband hofft nun, dass die vor über 5 Jahren beschlossenen Schonmassnahmen im Rahmen der anstwhenden CO2 Gesetzgebung nicht verschärft werden. Die Erreichung des Klima-Abkommen von Paris und die sozialisierten Gesundheitsfolgen werden natürlich nicht erwähnt. Diese Subventionen sollen ja weder ins Bewusstsein gebracht, noch reduziert werden. Was man hat, will man behalten, egal ob richtig oder nicht. Ja, die Wohlhabenden, welche ihr Geld für die dreckigsten SUVs statt einem Elektroauto ausgeben und so übermässige Lasten bei der Kebensqualität der Mitbürger und im Gesundheitswesen verursachen brauchen tatsächlich Hilfe, aber sicher nicht solche! Nach dem schäbigen Ergebnis im Nationalrat beim CO2 Gesetz ist zu hoffen, dass der Ständerat vernünftiger ist und zusammen mit der inzwischen verbal ökologischeren FDP im Herbst auch den Nationalrat wieder auf einen vertretbaren Kurs bringt im CO2 Gesetz. Ob Luft Reinhaltung und Gesundheitsschutz oder die Auto Importeure die SuperCredits erhalten, bleibt wohl noch offen. 

Als Vergleich die Übergangsregelung in der EU, welche strenger und kürzer ist.

 Während die Schweiz die Super-Credits Regelung der EU übernahm, verlangt die EU im Jahr 2020 als Phade-In, dass 95% aller verkauften Autos die neuen Abgas Grenzwerte einhalten müssen, während in der Schweiz nur 85% der verkauften Autos die neuen Abgasvorschriften einhalten müssen. Die "saubere Schweiz" erlaubt im 2020 also anteilig satte 3x mehr dreckige Autos als die EU! Ab dem Jahr 2021 müssen in der EU die Grenzwerte komplett eingehalten werden, während die Schweiz dies nur bei 90% verlangt und die 10% dreckigsten Autos ignoriert werden dürfen. Im Jahre 2022 erlaubt die Schweiz, die dreckigsten 5% der verkauften Autos zu ignorieren und erst im Jahre 2023 müssen die Grenzwerte im Durchschnitt aller verkauften Fahrzeuge pro Importeur eingehalten werden. Ist das nun eine sauber Sache oder nicht und für wen? Angesichts der jährlich um Milliarden steigenden Gesungheitskosten in der Schweiz kann und will man sich dies trotzallem leisten. Alternativ könnte die grössere Kaufkraft für den Autokauf ja auch in Autos investiert werden, welche Umweltbelastung und Gesundheitskosten für die Volkswirtschaft senken, aber diese Möglichkeit scheint in der Politik und bei Behörden noch nicht angekommen zu sein und unnötig hohe Luftverschmutzung durch Fahrzeuge ist weiterhin legal, politisch supported und gar geschützt. Ja, das ist ein sehr gutes Beispiel, wie mit Ignoranz und Ausgrenzung von Zusammenhängen Giesskannen Subventionen weiterhin perfekt funktionieren. Komisch ist nur, dass hier gerade jene besonders profitieren, welche genau solche Prinzipien sonst mit aller Kraft bekämpfen. Die Klientel der Empfänger scheint halt beim Handeln zu oft immer noch der Schlüssel zu sein und nicht die Richtigkeit in der Sache. Die wird in der Diskussion nur vorgeschoben, um die Fassade der Professionalität zu wahren. Ist jetzt ein wenig kritisch, aber halt wie der Sachverhalt und die Tatsache, dass so immer mehr dreckige Stadt- und Dorfpanzer gekauft werden. Es wäre ja schon ein enormer Fortschritt, wenn diese wenigstens lokal abgasfrei wären. 


Das Bundesamt für Gesundheit und Medien zeigen Schäden durch Abgase klar auf und warnen vor den verheerenden Folgen - Regierung und Politik zeigen sich aber unbeeindruckt!

Deutscher Lungenarzt behauptete die Stickoxide wären nicht schädlich, hat sich nun aber um Faktor 100 verrechnet und muss zurück rudern. Seine zwei Co-Autoren sind übrigens  zum Einen in der Entwicklung von Verbrennungsmotoren und zum Anderen im Bereich von Abgasanlagen tätig - Zufall?

https://taz.de/Falsche-Angaben-zu-Stickoxid/!5572843/

 

https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/medizin/der-stickstoffdioxid-grenzwert-hat-seine-berechtigung/

 

https://www.derstandard.at/story/2000098089339/tod-durch-abgase-fragwuerdiges-tauziehen-um-abgaswerte 


Fazit:
Wählen Sie das Richtige - auch beim Autokauf!

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